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Warum junge Menschen besonders wichtig sind

Tübingen/Köln, 07.06.2022 - Bei der Suche nach geeigneten Stammzellspender:innen kommt es ganz besonders auf die Unterstützung junger Menschen an. Denn ihr Transplantat erhöht die Lebenschancen für Menschen mit Blutkrebs signifikant. Zudem stehen sie über einen langen Zeitraum als potenzielle Spender:innen zur Verfügung. Über ihr Schulprojekt motiviert die DKMS junge Menschen, sich in die Spenderdatei aufnehmen zu lassen.

Die Mission der DKMS ist es, für Menschen mit Blutkrebs, die auf eine Stammzellspende angewiesen sind, den „genetischen Zwilling“ zu finden. Das durchschnittliche Alter aller im DKMS-Register erfassten Personen liegt bei etwas über 36 Jahren. Spenderinnen und Spender hingegen, die tatsächlich zum Einsatz kommen, sind bei der Stammzellentnahme nur etwa 30 Jahre alt.

Der Grund: Die Stammzellen junger Menschen sind besonders wertvoll. Ihr Transplantat erhöht die Überlebensrate von Patient:innen mit Blutkrebs signifikant. Sie haben zudem meist weniger Vorerkrankungen und einen besseren körperlichen Allgemeinzustand. Außerdem bleibt jemand, der sich bereits mit 17 Jahren registrieren lässt, länger in der Datei aktiv als jemand mit 55 Jahren. Denn ab dem 61. Geburtstag steht man dem weltweiten Suchlauf nicht mehr zur Verfügung.

DKMS Schulprojekt: aufklären und motivieren

Um möglichst viele Jugendliche und junge Erwachsene dazu zu motivieren, sich als Stammzellspender:innen registrieren zu lassen, wurde das DKMS Schulprojekt ins Leben gerufen, das Gymnasien, Gesamtschulen und berufsbildende Schulen bundesweit bei Registrierungsaktionen unterstützt. „Da wir über die Schulen viele junge Menschen erreichen, hat das Projekt bei unserer Suche nach neuen Spender:innen einen sehr hohen Stellenwert“, erklärt Konstanze Burkard, Abteilungsleiterin der DKMS Spenderneugewinnung und Unternehmenskommunikation. „Deshalb ist uns Aufklärung enorm wichtig. Mit unseren Informations- und Lehrmaterialien möchten wir den Schüler:innen die Themen Blutkrebs und Stammzellspende näherbringen und ihnen aufzeigen, was sie mit einer Registrierung bei der DKMS bewirken können.“

In Schulen trifft man aber nicht nur wertvollen Spendernachwuchs, sondern auch Menschen unterschiedlichster Herkunft. Weil für eine erfolgreiche Stammzelltransplantation die erblich bedingten Gewebemerkmale von Patient:in und Spender:in nahezu hundertprozentig übereinstimmen müssen, ist es wichtig, dass sich Menschen möglichst vieler verschiedener Ethnien als Stammzellspender:innen registrieren lassen. So steigt die Wahrscheinlichkeit für Blutkrebspatient:innen weltweit, ihr passendes Match zu finden.

Weitere Informationen zum DKMS Schulprojekt unter: www.dkms.de/de/schulen

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