64295 Darmstadt
Deutschland
Das Event
Übergänge im Bildungsverlauf sind seit Mitte der siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts auf der politischen Agenda. Zahlreiche Modellversuche haben diese Thematik fokussiert.
Konstruktivistische Vorstellungen über Entwicklung und Lernen dominierten das frühpädagogische Feld. Bindungstheoretische Ansätze wurden speziell bei der Bewältigung von Übergängen im Bildungsverlauf bevorzugt herangezogen.
Aus einer anderen, sozialkonstruktivistischen Perspektive wurde Lernen neu definiert und die Bewältigung von Übergängen aus einer familiensystemtheoretischen Sicht neukonzeptualisiert. Hierzu wurden transitionstheoretische Ansätze herangezogen, die den Blick auf die Bewältigung von Prozessen im Kontext der Übergänge richteten und die Organisation des Übergangs ko-konstruktiv gestalteten.
Gegenwärtig wird eine Erwachsenenorientierung bisheriger Ansätze hinterfragt, Kindern eine aktive Rolle zugestanden und dem Einfluss der Lernumgebung in der Bildungsinstitution besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Auf dieser Grundlage wird im Vortrag ein neues Konzept zur Bewältigung der Übergänge präsentiert.
Moderation: Marion Lepold (Fortbildnerin, Autorin)