Das Event
Um Zukunft zu gestalten und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, brauchen wir junge Menschen, die mitreden, mitdenken und mitentscheiden. Doch wie gelingt es, sie für komplexe Themen zu begeistern und zur aktiven Beteiligung zu befähigen?
Das Nationale Begleitgremium (NBG), das die Standortsuche für ein Endlager in Deutschland vermittelnd und unabhängig begleitet, lädt Lehrkräfte, Fachexpertinnen und -experten sowie Studierende ein, neue Wege der Beteiligung im Bildungsalltag zu erarbeiten. In einem interaktiven Workshop diskutieren wir am Beispiel des Standortauswahlverfahrens für ein Atommüllendlager, wie hochkomplexe Zukunftsthemen sachgerecht, beteiligungsorientiert und demokratiestärkend bearbeitet werden können und wie dies in der Bildungsarbeit vermittelt werden kann.
Da die Teilnehmendenzahl begrenzt ist, bitten wir um eine frühzeitige Anmeldung.
Programm
13:30 Uhr Begrüßung und kurze Vorstellung durch Markus Dröge (NBG)
13:35 Uhr Kurzimpuls "Wohin mit unserem Atommüll? Endlagersuche kurz erklärt" durch Andy Barnekow (NBG)
13:45 Uhr Kurzimpuls "Eine Aufgabe für Generationen! Beteiligung junger Menschen an der Endlagersuche" durch Arnjo Sittig (NBG)
13:50 Uhr Kurze Kennenlernrunde
14:00 Uhr Austausch in Kleingruppen
"Verstehen statt verwirren: Wie und wo erklären wir die Endlagersuche jugendgerecht?" mit Andy Barnekow (NBG), Norbert Dregger (NBG), Arnjo Sittig (NBG), Markus Dröge (NBG), Monika C. M. Müller (Ev. Akademie Loccum), Klaus Brunsmeier (BUND)
14:30 Uhr Ergebnisse & Diskussion
14:55 Uhr Abschluss & Ausblick durch Markus Dröge (NBG)
15:00 Uhr Ende des Workshops
Über das NBG
Das Nationale Begleitgremium (NBG) ist ein unabhängiges, pluralistisch zusammengesetztes Gremium. Es wurde im Dezember 2016 ins Leben gerufen. Die Aufgabe des NBG ist die vermittelnde, kritische und unabhängige Begleitung des Standortauswahlverfahrens. Das NBG kann sich unabhängig mit sämtlichen Fragestellungen zum Verfahren befassen, die zuständigen Institutionen befragen und Stellungnahmen abgeben. Dies ist in § 8 Abs. 1 des Standortauswahlgesetzes (StandAG) festgeschrieben.
Das Gremium besteht aus 18 Personen: Sechs Bürgerinnen und Bürgern, die in einem Beteiligungsverfahren gewählt und vom Bundesumweltministerium ernannt werden. Außerdem 12 anerkannte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die von Bundestag und Bundesrat berufen werden.