Guter Unterricht braucht Beziehungen. Schemapädagogik – ein Ansatz zum Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern | Veranstaltung auf der didacta 2019
Verband Bildungsmedien e. V.

Guter Unterricht braucht Beziehungen. Schemapädagogik – ein Ansatz zum Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern

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Termine
23.02.2019 | 14:00 - 15:00 Uhr
Schule / Hochschule
deutsch
Verband Bildungsmedien e. V.
Kurfürstenstraße 49
60486 Frankfurt am Main
Deutschland

Die Veranstaltung

 


Unterrichtsstörungen sind ein weit verbreitetes Phänomen. Schülerinnen und Schüler wie Lehrkräfte bringen zahlreiche biografische Themen (Schemata) mit in den Schulalltag, die das Miteinander im Klassenraum beeinflussen. Die Umsetzung des Erziehungs- und Bildungsauftrages in Schule und Unterricht hängt u.a. von einer tendenziell förderlichen Beziehungsgestaltung ab. Jedoch stehen diesem Prozess allzu oft provozierende Verhaltensweisen und negative Erwartungsmuster (Schemata) im Wege, und zwar beiderseits. So können Interaktionsstrategien (sog. Images, Tests oder Psychospiele) alle Beteiligten vor große Herausforderungen stellen. Schemapädagogik verfolgt das Ziel, Konflikte im Unterricht besser zu verstehen, Widerstände aufzulösen und Beziehungen zwischen Lernenden und Lehrenden zu verbessern.

Der Referent, selbst Praktiker, gibt Einblicke

- in typische Lebensthemen von Lehrenden, die die Unterrichts- und Beziehungsgestaltung unbewusst prägen (Narzissmus, Fürsorge/Empathie, Perfektionismus, Sanktionierungstendenz, Beliebtsein-Wollen),


 


- in effiziente Möglichkeiten, konstruktiv mit typischen Unterrichtsstörungen umzugehen (Modus-Gespräch, Stühlearbeit usw.),


- in die Grundlagen der Schemapädagogik.

Referenten
Herr Marcus Damm

Dr. phil.