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FaireKITA Informationszentrum Dritte Welt e.V.

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Das Projekt FaireKITA ist ein Angebot des Netzwerks Faire Metropole Ruhr, koordiniert vom Informationszentrums 3. Welt Dortmund e.V.  Es ist  Kitas in allen Bundesländern möglich, sich für ihr Engagement in der Umsetzung von Themen des Globalen Lernens, Fairer Beschaffung und dem Fairen Handel zertifizieren zu lassen. Sie wollen mitmachen und eine FaireKITA werden? Dies sind die Kriterien auf dem Weg zur FairenKITA:

1)Beschlussfassung: Sie fassen durch ein Gremium wie den Kindergartenrat oder Vereinsvorstand den schriftlichen Beschluss, eine FaireKITA werden zu wollen. Dieser Beschluss besagt, dass die Einrichtung als FaireKITA ausgezeichnet werden möchte und dauerhaft mindestens zwei Produkte aus Fairem Handel verwendet.

2)Faires Team: um in einem zweiten Schritt auch die Eltern mit an Bord zu holen wird ein sogenanntes Faires Team aus mindestens je 1 Vertreter*in aus der Mitarbeiter- und der Elternschaft gebildet.

3)Verwendung von fairen Produkten: In der Einrichtung erleben die Kinder, die Erzieher*innen und die Eltern den Fairen Handel im Alltag, indem fair gehandelte Produkte verwendet werden. Es wird mindestens ein fair gehandeltes Produkt wird für die Kinder eingeführt und ein weiteres für die Erwachsenen.

4)Bildungsarbeit: Der Faire Handel ist Bestandteil der Bildungsarbeit in der Einrichtung und wird im Alltag thematisiert. Woher kommt eigentlich die Banane, die ich so gerne zum Frühstück esse? Wächst Schokolade an Bäumen? Viel Spannendes erleben die Kinder auf der Suche nach den Ursprüngen dieser Produkte.

5)Öffentlichkeitsarbeit: Sie zeigen Ihr Engagement als FaireKITA öffentlich – in Form von Elternbriefen, Infoständen, Schokoladen-Verkostung etc.

 

Nach Umsetzung aller notwendigen Kriterien steht der Bewerbung als FaireKITA nichts mehr im Weg. Dokumentieren Sie Ihre Arbeit in einer Bewerbungsmappe. Nach Überprüfung der Unterlagen wird die Einrichtung in einem feierlichen Akt als FaireKITA ausgezeichnet - denn Ihr Engagement ist ein Grund zum Feiern!

Den Fairen Handel in die Kindertagesstätten holen.

Spielerisch und mit allen Sinnen können Kinder bereits im Kindergarten lernen, dass die Waren, von denen sie umgeben sind, eine Herkunft haben. Ein Blick über den Tellerrand zu den Familien in anderen Teilen der Welt, die z. B. Obst für unser Frühstück anbauen kann helfen die Welt zu verstehen. Kinder lernen in einer Fairen KITA Zusammenhänge kennen, die ihr Weltverstehen und ihr Gerechtigkeitsempfinden schärfen. Sie lernen, mit Vielfalt respektvoll umzugehen und werden vorbereitet für ein Leben in der globalisierten Welt. Die Projektstelle FaireKITA berät und begleitet sie gerne auf ihrem Weg zur Fairen KITA mit individuellen kostenfreien Angeboten.