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LOS-Studie II: Wirksamkeit der pädagogischen LRS Therapie

Vortragssprache: deutsch


20.02.2019
11:00 - 11:45
Training, Weiterbildung, Beratung und E-Learning
Frühe Bildung , Schule / Hochschule , Berufliche Bildung / Qualifikation
LOS-Verbund
Lortzingstr. 20
66111 Saarbrücken
Deutschland
+49 681 936780
+49 681 93678107

Hier findet die Veranstaltung statt:
Congress Centrum Nord, Konferenzraum C

Inhalt

Seit über 30 Jahren bestätigen die verschiedenen Fördeinstitute für Orthographie und Sprachkompetenz (LOS) die Wirksamkeit ihrer Methode durch wissenschaftlich evaluierten Studien. 2015 bis 2017 stellten sie sich erneut dieser Herausforderung. Diesmal sollte aber nicht nur gezeigt werden, dass die Förderung wirkt. Es sollte auch identifiziert werden, was genau wirkt also die Wirkfaktoren. Die Erkenntnisse sind sowohl für Fördereinrichtungen aber auch für den Deutschunterricht und vor allem für das Lesen- und Schreibenlernen in Schulen von großer Wichtigkeit.


Wissenschaftlicher Leiter der Studie war Prof. Dr. Wolfgang Schneider von der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Projektleiter der Meta-Studie war der Autor der renommierten Rechtschreibtests schreib.on und Hamburger Schreibprobe (HSP), Dr. Peter May.


In dem Vortrag werden Ihnen die wichtigsten Ergebnisse der Studie von Franziska Bohr aufbereitet. Auf Basis von über 20.000 anonymisierten Förderverlaufsdaten, 1500 Fragebögen von Eltern deren Kinder betroffen sind, sowie knapp 500 Fragebögen von Förderpädagogen für LRS, wird die Psychologin Ihnen Erkenntnisse vorstellen, die Sie nach Hause oder in Ihren Unterricht mitnehmen können.

Die Ergebnisse bestätigten vieles, was Lernforscher und Lehrer bereits wissen und praktizieren. Es gibt aber auch Erkenntnisse, die gängige Methoden des Lesen- und Schreibenlernens in Frage stellen - vor allem, wenn es sich um Risikoschüler handelt wie z.B. um solche mit einer Lese-Rechtschreibschwäche.

Alle Teilnehmer erhalten eine schriftliche Zusammenfassung der LOS Studie II.


 

Referent